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Vom Zahnbrecher zur Kieferchirurgie

Die ersten operativen Zahnbehandlungen wurden bereits im Mittelalter durchgeführt. Dafür suchte man mit Zahnschmerzen oder Kieferproblemen einen sogenannten Zahnbrecher auf. Dieser zog die betroffenen Zähne mit purer Gewalt. Dabei waren die Behandlungsmethoden sehr rabiat, denn man verzichtete auf jede Form von Narkose und verfügte nur über Eisenwerkzeuge, mit denen man nur grob arbeiten konnte. Neben dem extremen Schmerz, den die Patienten über sich haben ergehen lassen mussten, entstanden zudem größere Schäden am Kauapparat. Die mittelalterliche Kieferchirurgie wurde durch das Verwenden von Narkosemitteln, wie Lachgas oder sogar Kokain, im späten Hochmittelalter etwas Schmerzfreier gestaltet. Aber auf der anderen Seite waren diese Narkosemittel zum Teil sehr unberechenbar und schwer dosierbar, was wiederum neue Probleme aufwarf. Es kam häufig vor, das die Patienten aufgrund einer Fehldosierung während der Behandlung ins Koma fielen oder sogar verstarben.

Was hat sich in der Kieferchirurgie in den letzten Jahrhunderten verbessert?

Zum einen hat man in der modernen Kieferchirurgie eine bessere Ausbildung genossen. Auf der anderen Seite kann ein Kieferchirurg auf eine Vielzahl moderner Geräte zugreifen. Das hat im Gegensatz zu den mittelalterlichen Methoden viele Vorteile. Zum Beispiel können die Narkosemittel genauer dosiert und gezielter eingesetzt werden. Die moderne Kieferchirurgie setzt zudem auf spezielle Geräte für chirurgische Eingriffe. Zudem hat man heutzutage die Möglichkeit die Geräte vor dem Einsetzen zu sterilisieren. Das bedeutet, dass die Entstehung einer Entzündung der Operationswunde in den häufigsten Fällen ausgeschlossen werden kann. Die moderne Kieferchirurgie ist eine der fortschrittlichsten Unterdisziplinen der Chirurgie und der humanmedizin. Bei der Diagnose von Kiefererkrankungen setzt die Kieferchirurgie vor allem auf Röntgenaufnahmen oder auf Daten eines MRT, Magnet Resonanz Tomografen. Eine genaue Diagnose und Analyse der Daten ist zwar in jeder Disziplin der Humanmedizin von großer Bedeutung, aber für die Kieferchirurgie entscheidend. Denn nur wenn klar ist, um welche Erkrankung oder Fehlstellung es sich handelt, kann diese auch gezielt durch eine Operation und einer anschließenden Therapie behandelt werden.

Welche Erkrankungen bedürfen einer Behandlung durch die Kieferchirurgie?

Es gibt sehr viele verschiedene Erkrankungen des Kiefers, die unbehandelt zu gro0en Schmerzen führen können. Eine der häufigsten Erkrankungen ist der sogenannte Weisheitszahn. Das ist zwar auf der einen Seite zwar keine Erkrankung in dem Fall, kann jedoch zu großen Schmerzen führen. Die Kieferchirurgie entfernt diese überzähligen Zähne, damit der Kiefer sich nicht krankhaft verschiebt oder sich eine Kieferfehlstellung entwickeln kann. Eine weitere Krankheit, also eine Kieferfehlstellung, die durch die Kieferchirurgie behandelt werden sollte, ist die sogenannte “Hasenscharte”. Auch ein Abszess muss von der Kieferchirurgie aus dem Kiefergewebe des Patienten entfernt werden, da dieser Entzündungsherd in den restlichen Kiefer ausstrahlen könnte. Neben Abszessen wird auch kanzerogenes Gewebe durch die Kieferchirurgie aus dem Kiefer und dem Muskelgewebe entfernt. Besonders bei der Krebsbehandlung arbeitet die Kieferchirurgie und mit anderen Fachärzten zusammen, denn das Gewebe muss nicht nur entfernt und analysiert, sondern auch ersetzt werden.

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